Die inzwischen unter Denkmalschutz stehenden Reste der einstigen Stadtmauer sind vor allem an der Ost- und Neckar-Seite noch gut erhalten.
Im Mittelalter wurde die Stadt zusätzlich durch einen von runden Türmen bewehrten Zwinger sowie einem vermutlich sehr tiefen Stadtgraben geschützt, der von den Eberbachern für die Karpfenzucht genutzt wurde. Die Fische wurden bis nach Heidelberg verkauft und sorgten so für zusätzliche Einnahmen.
Große Teile der Stadtmauer wurden erst 1969 nach und nach durch den Abriss davor stehender Gebäude wieder sichtbar gemacht.
An vielen Stellen der Altstadt findet der Besucher immer wieder eingelassene Kopfsteinpflaster, die den ehemaligen Verlauf der Stadtmauer markieren.
In den Boden eingelassene Bronzetafeln markieren die Stellen, an denen früher die Stadttore gestanden haben.
Eine Abbildung einer dieser Tafeln finden Sie beim Thalheim'schen Haus.